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METHODEN IN DER GESCHICHTE DER FREMDSPRACHENDIDAKTIK
Опубліковано: 17 Апр 2015 / Немає коментарів / 254 переглядів

Всеукраїнська  науково-практична інтернет-конференція 17 квітня 2015

присвячена 150-річчу ОНУ ім. І.І.Мечникова та 55-річчу факультету романо-германської філологіі

 

 

«Дослідження та впровадження в начальний процес сучасних

 моделей викладання іноземної мови за фахом»

Безымянный

Jagremtseva Anastasija

Odessa Nationale Metschnikow-Universität

METHODEN IN DER GESCHICHTE DER FREMDSPRACHENDIDAKTIK

 Jede Sprache existiert in einem bestimmten Sprachraum und in der historisch bedingten Gedankenwelt ihrer Träger. Das Erlernen einer Sprache ist zugleich das Kennenlernen einer Zivilisation basiert auf einer landeskundlichen Basis, die das Funktionieren der zu erlernenden Sprache automatisiert und motivierend wirkt [2, 13].

Heute sind alle Sprachwissenschaftler und Sprachforscher in der Meinung einig, dass jede Fremdsprache in ihrer kommunikativen Funktion erlernt werden muss. In der Geschichte der Fremdsprachendidaktik sind zahlreiche differierende, aber sich auch überschneidende Methoden zur Lenkung des gesteuerten Zweisprachenerwerbs entwickelt, modifiziert und verworfen worden. Trotz der besonders von Seiten der Spracherwerbsforschung geäußerten Meinung [4, 34], die Beschäftigung mit Methoden lohne sich nicht, solange die empirische Forschung keine abgesicherten Ergebnisse über die Determinanten und den Verlauf des Fremdsprachenerwerbsprozesses vorweisen könne, ist es notwendig, die zukünftigen Fremdsprachenlehrenden zumindest grob mit einigen geschichtlichen Entwicklungen und Problemen der Debatte um fremdsprachendidaktische Methoden vertraut zu machen. Dies ist nicht zuletzt deshalb angebracht, weil Lehrende bei ihren Entscheidungen in der Praxis ständig mit methodischen Fragen im weiteren und engeren Sinn konfrontiert sind. So sehr es aus wissenschaftlicher Sicht zu bedauern ist: „Die gängigen Lehrbücher orientieren sich nach wie vor am Stand und an der Diskussion von Methodenkonzeptionen in der Fremdsprachendidaktik, nicht jedoch an sich verfestigenden Ergebnissen der „Zweitsprachenerwerbsforschung“ [4, 47].

Die Darstellung und Diskussionen der Methoden sind auf solche konzentriert, die auf den Fremdsprachenunterricht einen starken Einfluss ausgeübt haben und immer noch ausüben. Dieser Einfluss zeigt sich besonders in den Lehrmaterialen, die nach wie vor entscheidend den Ablauf des Unterrichts bestimmen [3, 397-413].

In der Geschichte der Fremdsprachendidaktik gehören zu den wichtigsten Methoden nach Meinung von Henrici und Neuner:

—   die Grammatik-Übersetzungs-Methode (mit Hinweis auf die direkte Methode),

—   die direkte Methode,

— die audiolinguale Methode,

— die vermittelnde Methode,

— die audiovisuelle Methode,

— die kognitive Methode,

— die kommunikative Methode,

— die interkulturelle Methode,

— alternative Methoden.

Alle obengenannten Methoden entwickeln ein faktorenübergreifendes Handlungskonzept des Lehrens und Lernens und  bestimmen eine gewisse Unterrichtstechnik, bei der „auf der Basis bestimmter didaktischer und methodischer Prämissen konkrete Unterrichtsprozesse und Lehr-/Lernstrategien thematisiert werden“ [5, 10].

Trotzdem muss laut den Meinungen von Desselmann und Hellmich „die Unterrichtsmethode im engen Sinn“ von der „im weiteren Sinn“ unterschieden werden. Die Unterrichtsmethode im engen Sinn soll „das Wechselverhältnis zwischen Lehrern und Lernern widerspiegeln“ [1, 38]. Die letztere entspricht der Kennzeichnung der Didaktik bei Vielau, unter der er „Theorie und Ideologie des Fremdsprachenunterrichts“, „das fachlich/fachübergreifende Ideengerüst“ sowie Ziele des Unterrichts versteht.

Die Frage, die nun zu behandeln ist, ist, ob die Anwendung ausschließlich von einer Methode in der Stunde sinnvoll ist. Wie die Geschichte der Fremdsprachendidaktik gezeigt hat, ist die Anwendung geschlossener Methodenkonzepte in der Praxis immer wieder gescheitert. Da keine dieser Methoden ein Allheilmittel bietet, ist es von großer Bedeutung, nun zu verstehen, dass jeder gute Lehrer über einen Mix verschiedener Unterrichtsformen verfügen soll, die dem Hauptziel des Lernprozesses – der Realisierung der kommunikativen Kompetenz – entsprechen werden.

Literaturverzeichnis

1. Desselmann G., Hellmisch H. Didaktik des Fremdsprachenunterrichts (Deutsch als Fremdsprache). – Leipzig, 1986. — 123 S.

2. Henrici G.Studienbuch. Grundlagen für den Unterricht im Fach. Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (und anderer Fremdsprachen). – Paderborn, 1986. – 86 S.

3. Henrici G., Riemer C. Perspektiven. Deutsch als Fremdsprache. – Bd.3, Schneider Verlag Hohengehren GmbH, 1996. – 583 S.

4. Rittelmeyer Ch. Spiel. In: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. Bd. 1. – Stuttgart, 1983. – 784S.

5. Tönshoff W. Binnendifferenzierung im lernerorientierten Fremdsprachenunterricht (I) // Deutsch als Fremdsprache. – 2004. – Heft 4. – S. 227-231



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